Neuigkeiten
08.09.2016, 11:01 Uhr
Renaturierung des Gauangelbaches?
Maßnahme zur Sicherung vor weiteren Hochwassern dringend erforderlich
Die Ereignisse diesen Jahres sind noch frisch in den Köpfen der Baiertaler. Der Gauangelbach stieg nach massiven Regenfällen enorm und zerstörend aus seinem Bachbett. Dem unermüdlichen Einsatz der Bügerinnen und Bürgern als auch den zahlreichern Helfern ist es zu verdanken, dass die Schäden nicht noch schlimmer wurden. Schnell wurden auch die Rufe laut, dass die Hochwasserrückhaltebecken ihren Zweck nicht erfüllen würden. Stimmt dies so? Welche Maßnahmen können auch entlang des Gauangelbachs ergriffen werden um zukünftig vor solchen Schadensereignissen gewappnet zu sein?  
Baiertal -  Wir zitieren aus der Vorlage für die Sitzung des Ortschaftsrates am 13.09.2016 (Vorlage): 


"Bei den Hochwasserereignissen im Frühjahr 2016 wurde festgestellt, dass insbesondere im Bereich der Brücke Alte Bahnhofstraße bei einem Regelbetrieb der Hochwasserbecken Maisbachtal und Hohenhardter Hof der erforderliche Freibord nicht mehr vorhanden ist und die Gefahr besteht, dass die Wassermassen beidseits des Bachlaufes ausborden. Nach dem Hochwasserschutzkonzept des AHW sind die Leistungsfähigkeit des Gauangelbaches und der bachaufwärts liegenden Hochwasserbecken aufeinander abgestimmt. Die Becken lassen im Regelbetrieb genau die berechnete Wassermenge durch, die der Gauangelbach gefahrlos abführen kann. Eine Überprüfung und Nachmessung der Querschnitte entlang des Gauangelbaches in der Ortslage Baiertal vom Frühsommer 2016 ergab, dass sich innerhalb von 14 Jahren erhebliche Sedimentationen und Auflandungen in der Ortsmitte ergeben haben, also in dem Abschnitt zwischen der Ortsverwaltung Baiertal und der Unteren Brücke. Da dieser natürliche Prozess weiter fortschreitet, ist eine Wiederherstellung des Abflussquerschnitts von 2002 erforderlich, nach dem das Hochwasserschutzkonzept des AHW kalibriert ist.

Was bedeutet dies (auch hier zitieren wir wieder)? 
  • "Eine Renaturierung des Gauangelbaches für eine Ausbaustrecke von rund 550 m Aufwendungen zwischen 900.000 bis 1.200.000 Euro entstehen. Setzt man eine Förderung von 85 % voraus, so verbleiben bei der Stadt zwischen 150.000 und 200.000 Euro.
  • Für das reine Auskoffern des Bachlaufes, die Sanierung von Ufermauerabschnitten und das Entsorgen des Materials entstünden Aufwendungen zwischen 200.000 und 400.000 Euro, je nach Entsorgungskosten für das abzufahrende Material."
Beide Ausbaumöglichkeiten müssen kritisch gegeneinander abgewogen werden um schließlich und endlich zu einer Entscheidung zu kommen die der Sicherheit aller Bügerinnen und Bürgern dient. Hochwasserschutz muss nach den Ereignissen diesen Jahres in Baiertal eine Top-Priorität einnehmen.  

Sie sind interessiert? Dann sprechen SIe uns doch an oder kommen doch zu der öffentlichen Sitzung vorbei. Die CDU Fraktion freut sich auf Sie!

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